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Zahnstein

Alles zur Erkennung und Behandlung von Zahnstein

Zahnschichten

Im Allgemeinen unterscheidet man am Zahn folgende Abschnitte:

-Zahnkrone

-Zahnhals

-Zahnwurzel

Die Hauptsubstanz des Zahnes ist das Zahnbein (Dentin). Es wird im Bereich der Krone vom Schmelz (Email), im Wurzelbereich vom knochenähnlichen Zement umgeben. In die Zementschicht strahlen die Wurzelhautfasern ein. Der Schmelz ist die härteste Körpersubstanz. Er wird nicht nachgebildet. Defekte bleiben lebenslang bestehen. Im Inneren des Zahnes befindet sich die Pulpahöhle(Wurzelkanal) mit dem gefäß-und nervenreichem Zahnmark(Pulpa). Dieses steht in der Wurzelspitze mit dem Blutkreislauf und dem Nervensystem in Verbindung.

Milchgebiss

Bei der Geburt sind teilweise schon Milchzähne vorhanden oder sie brechen in den folgenden Tagen oder Wochen durch das Zahnfleisch. Die Milchzähne sind kleiner, haben scharfe Spitzen und schwache schlanke Wurzeln.

Zahnstein

Zahnstein ist ein Gemisch aus Futterresten und Keimen wie Bakterien und Pilzen, welches zusammen mit im Speichel enthaltenem Kalzium verkalkt. Diese verkalkte Masse ist hart und sitzt an den Rändern der Zähne in unmittelbarer Nähe zum Zahnfleischrand. Der typische unangenehme Geruch ist häufig der Anlass für den Tierbesitzer, den Tierarzt aufzusuchen. Wird der Zahnstein nicht rechtzeitig entfernt, kann es so weit gehen, dass dieser den gesamten Zahn umhüllt. Zudem kann sich der Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch entzünden. Aufgrund eventuell nachfolgender Vereiterungen kommt es zum Zahnausfall. Durch die Entzündung des Zahnfleisches, bildet sich jenes zurück und löst sich vom Zahn. In der entstanden Taschenfalte wird ein neuer Herd für Bakterien geschaffen, welche die Zahnwurzel sowie die Kieferknochen angreifen und somit zu Zahnverlust führen. Die Entzündungen können für den ganzen Organismus des Tieres problematisch werden.

Symptome für Zahnstein

Dass ihre Katze oder ihr Hund Zahnstein aufweist, erkennen Sie an starkem Mundgeruch sowie sichtbaren Belägen auf den Zahnoberflächen, am Zahnfleischrand und in den engen Zahnzwischenräumen. Auch wenn ihr Tier weniger frisst als gewöhnlich, kann das auf Zahnstein hindeuten, da dieser durch die Entzündungen Schmerzen beim Kauen verursachen kann.

Zahnsteinentfernung

Zahnstein entfernen bei Hund und Katze ist nur in Vollnarkose möglich. Sobald das Tier in Narkose liegt, wird es intubiert und ans Narkosegerät angehängt. Während der Behandlung wird die Narkose die ganze Zeit überwacht. Eine Narkose birgt bei Tieren immer ein gewisses Risiko. Vor der Zahnsteinentfernung muss das Tier deswegen gründlich untersucht werden und auch eine Blutuntersuchung sollte gemacht werden.

Behandlung:

Der Zahnstein wird mit einem speziellen Ultraschall-Entfernungsgerät entfernt. In deren Handstück befindet sich ein Kristall, welcher durch Strom zum Schwingen gebracht wird. Die Vibrationen werden auf eine fest aufgeschraubte, abgerundete Metallspitze übertragen. Diese trägt den Zahnstein bei Katze und Hund dann Stück für Stück ab, dann werden die nötigen Zähne gezogen und die dadurch entstandenen Löcher zugenäht. Anschließend werden die Zahnoberflächen poliert. Dadurch bleiben die Zähne glatt und die Neubildung von Zahnstein zögert sich zeitlich hinaus.

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