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Zahnaufbau Hund

Wichtiges über das Hundegebiss

Hund (Adultes Gebiss)

Das Hundegebiss besteht aus 42 Zähnen und wird in vier Quadranten unterteilt. Für die Benennung der einzelnen Zähne der Quadranten gibt es verschiedene Systeme.

Das erste orientiert sich an der Bezeichnung der humanen Zahnärzte, wobei im 1. Quadranten (Oberkiefer rechts ≙ OK re) die Zähne mit 101 bis 110 bezeichnet sind (101 der vorderste; 110 der letzte). Weiter geht es am Oberkiefer links  (OK li) mit 201 bis 210. Dann kommt der Unterkiefer links (UK li) mit 301 bis 311, darauf folgt Unterkiefer rechts (UK re) mit 401 bis 411.

Die zweite Variante benennt den entsprechenden Quadranten, z.B. UK re und dann den Zahn, z.B. P2. Diese Variante werden wir hier verwenden. Die vordersten sechs Zähne im Ober-und Unterkiefer (je drei pro Quadrant nennt man Incisivi (Einzahl: Incisivus; „Schneidezahn“; Kurzform I). Danach folgt jeweils ein Eckzahn, der sogenannte Caninus (Mehrzahl: Canini, Kurzform C). Die Incisivi, wie auch die Canini, haben jeweils nur eine Wurzel. Nun folgen vier Prämolaren in jedem Quadranten. Diese werden auch vordere Backenzähne genannt und haben die Kurzform P1-P4. Die P1 haben jeweils nur eine Wurzel, die P2 und P3 jeweils zwei Wurzeln. Die vierten Prämolaren haben im Oberkiefer je drei Wurzeln und im Unterkiefer zwei Wurzeln. Im Oberkiefer folgen auf die Prämolare zwei Molare („hintere Backenzähne“, M1+M2), die jeweils drei Wurzeln haben. Im Unterkiefer gibt es drei Molare mit jeweils zwei Wurzeln.

 

Hund (Welpengebiss)

Das Welpengebiss besteht aus 28 Zähnen, das sich ab drei Wochen nach Geburt entwickelt und mit ca 1 ½ Monaten vollständig entwickelt sein sollte. Nicht vorhanden sind im Welpengebiss der erste Prämolar (P1) und die Molare. Der P1 entwickelt sich zwischen 3 ½ und 6 Monaten und reiht sich dann gleich als Dauerprämolare ein. Der M1 entwickelt sich mit 4-5 Monaten, der M2 mit 5-6 Monaten und der M3 mit 6-7 Monaten. Auch beim Wechsel der Milchzähne zu den bleibenden Zähnen gibt es zeitliche Abstufungen. So wechseln die Incisivi mit 3-5 Monaten, die Canini mit 5-7 Monaten und die Prämolare mit 5-6 Monaten.

Beim Zahnwechsel wird durch den nach außen drängenden, immer größer werdenden bleibenden Zahn, die Versorgung des Milchzahns verringert und schließlich unterbrochen. Dadurch stirbt der Zahn ab und die Wurzel wird resorbiert und durch den bleibenden Zahn ersetzt. Meistens sitzt die Milchzahnkrone noch eine Weile auf dem bleibenden Zahn und fällt nach einer Zeit ab. Eine Komplikation beim Zahnwechsel ist eine Feststellung der Milchzähne zu den bleibenden Zähnen, wobei die adulten Zähne sich nicht unter, sondern neben den Milchzähnen entwickeln. Vollständig entwickelt stehen dann zwei Zähne nebeneinander, am häufigsten sind davon die Canini betroffen. Werden die Milchzähne nicht entfernt, kann es zu schwerwiegenden Schäden an den bleibenden Zähnen und Fehlstellungen des Kiefers kommen. Sind die Milchzähne nicht spätestens im 8. Lebensmonat gewechselt, sollten sie dann in Narkose entfernt werden. In speziellen Fällen muss der Milchzahn auch früher entfernt werden, wenn der bleibende Zahn gefährdet ist. Sollte bei einem Zahn die Anlage für den bleibenden Zahn fehlen, kann der Milchzahn als Ersatz im Gebiss verbleiben.

Milchzähne bei Hunden:

Sind die Milchzähne nicht spätestens im 8. Lebensmonat gewechselt, sollten sie dann in Narkose entfernt werden. In speziellen Fällen muss der Milchzahn auch früher entfernt werden, wenn der bleibende Zahn gefährdet ist. Sollte bei einem Zahn die Anlage für den bleibenden Zahn fehlen, kann der Milchzahn als Ersatz im Gebiss verbleiben.

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